Wasserenthärtung – Was bringt das?

Durch hartes Wasser kann sich Kalk in den Hausinstallationen ablagern. So verstopfen die Rohre und die Effizienz von Dampfkesseln und Tanks sinkt. In der Folge wird mehr Energie für die Wassererwärmung im Haushalt benötigt. Zudem können Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen oder Spülmaschinen, durch die Kalkablagerungen zerstört werden.


Hartes Wasser enthält mehr Mineralien als weiches Wasser, hauptsächlich mehr Kalzium und Magnesium. Je mehr Kalzium und Magnesium im Wasser gelöst sind, desto höher ist der Härtegrad. Magnesium und Kalzium sind positiv geladene Ionen, die verhindern, dass sich andere positiv geladene Ionen im Wasser lösen können. So lässt sich beispielsweise Seife in hartem Wasser schwerer lösen als in Weichem.


Ein Wasserenthärter kann hier Abhilfe schaffen. Mit einem entsprechenden Gerät, einem sogenannten Ionentauscher, können die Mineralien, die in hartem Wasser enthalten sind, gut entfernt werden.


Die überschüssigen Mineralien werden in einem Tank des Gerätes gesammelt und regelmäßig über den Abfluss entsorgt. Sie erhöhen mit einer entsprechenden Wasserenthärtungsanlage die Lebensdauer Ihrer mit Wasser betriebenen Haushaltsgeräte. Auch Solar-Heizsysteme, Klimaanlagen und andere Wassersysteme können mit enthärtetem Wasser effizienter betrieben werden und bleiben länger funktionsfähig.


Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hält zum Thema Wasserenthärtung ausführliche Informationen bereit.

Zuletzt aktualisiert am 01.12.2014 von admin.

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